BÜCHER

Fünf Bücher hat er bislang veröffentlicht. Textsammlungen, Splitter, Novellen, die irgendwo zwischen Müdigkeit, Wut und Witz entstanden sind. Ein Druck, der raus musste. Verlage gab es keine. Brauchte es auch nicht. Der Podcast hatte genügend Reichweite, um seine Geschichten ans Publikum zu bringen. Und Merlin wollte unabhängig bleiben – nicht, weil das cooler klingt, sondern weil es sich so leichter schreiben lässt. Ein paar tausend Exemplare gibt es da draußen. Manchmal tauchen sie auf eBay oder medimops auf. Oder sie liegen in einem Zugabteil, worum Merlin hin und wieder gebeten hatte. Einmal hatte er sogar selbst eines gefunden.
Jetzt schreibt er an SCHICKFALL. Ein Roman. Ein echter. Während des Schreibens war er ein drittes Mal gestorben. Nun soll es einen Verlag geben, eine Agentur – und alles, was dazugehört. Warum? Weil es die Geschichte von ihm verlangt. Scheiß Romantiker.